Strukturen passen nicht mehr in eine digitale Welt.

DYNAMIC PLAN – CONTENT WORKFLOW MANAGEMENT

Der Weg zur Veränderung ist steinig

Es ist einfach, immer wieder auf die Digitalisierung zu verweisen und sich als Berater für die damit verbundenen Herausforderungen darzustellen. Vielleicht gibt es mittlerweile auch mehr Digitalberater als digitale Herausforderungen. Wenn man tief in dieser Materie steckt, kommt einem das manchmal so vor 🙂

Was mir allerdings immer wieder auffällt, ist, dass in den Unternehmen ein Beharren auf alten Prozessen und damit den „alten“ Wegen stattfindet. Dabei geht es gar nicht mal darum, alles über den Haufen zu werfen. Es ist eher eine grundsätzliche Abneigung gegen alles was neu ist und damit eine Umstellung erfordert.

Deshalb sehe ich eine große Herausforderung darin, Menschen mitzunehmen, zu erklären und immer wieder aufs Neue Fragen zu beantworten. Es ist eine große Ungewissheit für viele Menschen, die ihre eigene Leistung im Zentrum des Wirkens sehen wollen und nicht irgendeine künstliche Intelligenz. So nah uns diese auch gekommen ist.

Fixing the Basics vs. Anspruch in Briefings

Wenn ich die letzten Pitches einmal Revue passieren lasse, zeigt sich immer wieder das gleiche Bild. Die Briefings sind umfangreich, gleichen oft einem Rundumschlag an Anspruch in allen Facetten und zeigen zwischen den Zeilen eine starke Ungewissheit. Das drückt sich dann in Sätzen aus wie „… wir freuen uns über Ihre Ideen …“ oder „… sagen Sie uns, wenn Sie anderer Meinung sind und erläutern Sie uns Ihre Konzept-Vorschläge …“.

Analysiert man ein wenig den Kern der Herausforderungen, kommt man schnell wieder zu „Fixing the basics“. Oftmals ist man noch gar nicht so weit, wie das Briefing vermuten lässt oder kämpft mit ganz anderen Herausforderungen, die auch Digital 8.0 nicht lösen kann.

Leider kann man keinen Pitch gewinnen, wenn man das ehrlich und offen anspricht. Es will eigentlich auch keiner hören. Vielmehr ist der Wunsch da, etwas ganz Besonderes zu machen, wie auch immer das aussieht.

Veränderung muss sein

Schaut man sich die letzten Jahre im Zeitraffer an, so ist Veränderung ein ganz normales Phänomen. Es hat eigentlich auch nichts mit Digitalisierung zu tun. Einzig die Geschwindigkeit wird dadurch stark erhöht, damit natürlich auch der Druck und die Notwendigkeit digitale Inhalte zu verstehen und als gegeben anzuerkennen.

Ich plädiere sehr dafür, immer auch das Konzept und die Abläufe dahinter verständlich zu machen. Das braucht Gegenüber, die es verstehen wollen. Wenn man gar nicht mehr versteht, was eigentlich dahinter steckt, hängt man sich selbst schnell ab. Eigentlich eine Erkenntnis, die spätestens in der Schule gereift sein sollte.

Ein kleines Beispiel: In Kundengesprächen wird gerne von einer App gesprochen. Damit ist keineswegs immer eine Android/iOS-App gemeint. Oftmals geht es um eine Website oder halt irgendwas mit Computern. Das macht es natürlich schwer, sich immer richtig zu verstehen. Zudem verschwimmen die Begriffe auch immer wieder, da sie gesellschaftlich anders wahrgenommen und verwendet werden. Es ist aber absolut erheblich die Unterschiede wahrzunehmen. Wenn man nicht versteht, warum eine Website nicht ohne Internet-Verbindung funktioniert wird es eng.

Ersetzen oder Unterstützen

Digitale Tools wie z.B. unser DYNAMIC PLAN wollen deshalb auch unterstützen und aktiver Begleiter sein. Eben anders als früher aber auch spannender und passender. Das zu vermitteln ist enorm wichtig und sorgt dafür, eine viel stärkere Akzeptanz im Unternehmen und vor allem bei den Mitarbeitern zu erreichen.

Es geht eben nicht darum, Mitarbeiter zu ersetzen, sondern sie in der digitalen Transformation zu begleiten. Und das kann Spaß machen, wenn man es will.

2018-08-03T15:16:16+00:00
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