Individuelle Ausgabeformate (Output Container) für die optimierte Verteilung von Produktdaten aller Art

Wir setzen unsere PIM-Lösung bereits bei vielen namhaften Unternehmen ein. Von 50 Produkten bis zu 25.000 Produkten, von wenigen Medienobjekten bis hin zu mehreren 10.000 hoch aufgelösten Bildern und Videos. Was bisher über Programmierung gelöst werden musste, kann nun in individuellen Output Containern definiert und mit einem Berechtigungskonzept freigegeben werden.

Produktdaten im eCommerce – der Single-Point-of-Information

Warum haben wir diese Möglichkeit entwickelt? Dafür muss man etwas tiefer in die Herausforderungen von Online-Anbietern und stationären Händlern einsteigen. Unsere Kunden sind Unternehmen wie P&G, Coty, Unilever, um nur ein paar zu nennen. Diese global agierenden Konzerne haben die Herausforderung, Daten unterschiedlichster Quellen so aufzubereiten, dass sie den Vorgaben ihrer Kunden genügen. Und das sind wiederum große Handelspartner wie dm, Müller, Amazon, Zalando, REWE, Metro, Rossmann etc.

Es wird schon alleine dadurch sehr komplex, weil wichtige Daten oftmals in globalen Software-Systemen gespeichert sind, teilweise redundant, aber immer in einem nicht-zentralen System. So kommen logistische Daten aus z. B. SAP, Markentexte aus dem einen System, Inhaltsstoffe wiederum aus einem anderen und die Mediendaten sind ebenfalls im nächsten System verteilt. Wir haben Kunden, die hier schon gerne einmal 10 verschiedene Quellen bereitstellen, die wir dann via API oder Importer-Schnittstellen in unsere Lösung bringen.

Ist dieses Ziel erreicht, hat man zumindest schon einmal einen vollständigen Überblick in dynamicPIM®, von dem viele nur träumen können.

In der optimierten Ausgabe liegt der nächste große Effizienzvorteil. Wir nennen das im PIM Output Container. Was diese Container können, erläutere ich im Folgenden.

Die individuellen Output Container im dynamicPIM®-System

Die individuellen Output Container (IOC) erlauben die unbegrenzte Anlage von Datensätzen, die Produktdaten maßgeschneidert in eigene oder vom Kunden gelieferte Excel- oder CSV-Templates exportieren. Um es übersichtlich zu halten, an dieser Stelle eine Aufzählung der wesentlichen Funktionen (Stand: August 2020):

  • Berechtigung der Container auf Gruppen/Rollen-Ebene
  • Container ohne prinzipielle Mengenbegrenzung
  • Template-Vorlagen des Kunden können Verwendung finden (eingeschränkt bei Makro-Vorlagen)
  • Einzelprodukte (z.B. ein Display-Produkt mit mehreren Komponenten)
  • Multiple Produkte (viele verschiedene Produkte in einer Ausgabe)
  • Zuweisung sämtlicher Stammdaten- und/oder Systemfelder per Drag&Drop
  • Dropdown-Listenbeziehungen bleiben im Template erhalten
  • Ausgabe als .xlsx oder .csv
  • Marken-Logo und Submarken-Logo können integriert werden
  • Sortieren der Felder per Drag&Drop
  • Umfangreiche Optionen zur Feldmanipulation (Dividieren, Multiplizieren, Addieren, Subtrahieren, Formatieren)
  • Default-Felder (setzen feste Werte in die Reihenfolge)
  • Freie Felder (Überspringen von Feldern)
  • Fixe Definition von Zellen (Feldwerte werden in die definierte Zelle gespielt, z. B. Z12)
  • Komponenten können als zweite Ebene ausgegeben und ebenfalls frei definiert werden (z. B. Display-Inhalte)
  • Transponieren (Feldwerte werden nicht in Spalten, sondern in Reihen ausgegeben)
  • Umwandlung (Daten können via Mapping übersetzt werden: z. B. wird aus Deutschland = DE oder ein anderes nötiges Kürzel)
  • Maßeinheiten-Stammfelder können in Zellen aufgeteilt ein-/ausgegeben werden (Wert, Menge, Format)
  • Produktbild-Vorschau kann in der ersten Spalte ausgegeben werden
  • Einfaches Auffinden der Container im Frontend durch eine Suchfunktion. Hilft enorm, wenn es sehr viele Container werden
  • Weitere Funktionen sind in Planung (Roadmap)

Schnittstellen (Plug-ins) und Module erhöhen die Komplexität

Viele heutige Software-Systeme, egal ob PIM, CRM, ERP oder andere, meist cloud-basierte Lösungen, haben einen Bereich, in dem Drittanbieter-Apps integriert werden können. Diese Funktionalitäten wirken auf den ersten Blick sehr positiv, da sie diverse weitere Optionen möglich machen. Allerdings überfrachten sie die Applikationen auch sehr stark. Wir haben uns deshalb dafür entschieden, einen anderen Weg zu gehen. Unsere Lösungen bieten eine enorme Funktionsmenge. Nahezu alle Funktionen können aber optional geschaltet und damit einzeln aktiviert oder deaktiviert werden.

Fazit: Komplexe Vorgänge in einem System effizient umsetzen

Ein PIM ist nur so schlau, wie es die darin befindlichen Daten auch wieder zielgerichtet ausgeben kann. Wie oben bereits erwähnt, ist die strukturierte Ablage der Daten im System zunächst ein wesentliches Kriterium. Auch das ist bereits eine große Aufgabe, vor allem wenn Daten aus unterschiedlichen Quellen kommen. Diese meistern wir bereits seit vielen Jahren.

Die Datenausgabe ist nun auch weiterentwickelt und hilft schnell und einfach Lösungen für Retailer, Partner, Kunden etc. anzubieten.